Chicco
Chicco ist ein typisches Beispiel für falsche Familienplanung, obwohl von Planung eigentlich keine Rede sein kann, der zweijährige Rüde passte nach der Geburt eines Kindes, anscheinend nicht mehr in das Konzept seiner jungen Besitzer und so wurde er unter Angabe von fadenscheinigen Begründungen abgeschoben und an uns übereignet.
Wie gesagt, Chicco ist beispielhaft für viele solcher Fälle, aber aus unserer Sicht hatte Chicco sogar Glück, dass alles so gekommen ist, denn es wurden sehr schnell neue Adoptiveltern für ihn gefunden, er lebt heute bei ihnen im schönen Frankenland und es fehlt im an nichts, durch den engen Kontakt kommen wir immer wieder zu dem Schluss, dass er dort Bully sein darf, er ist nämlich ein Familienmitglied geworden dem rund um die Uhr die Liebe und Aufmerksamkeit zuteil wird, ohne die eine Bullyseele langfristig verkümmert.
Chicco macht sehr lange Spaziergänge und selbst wenn seine Eltern ein Mal im Jahr für vier Tage vereisen und Ihn nicht mitnehmen können, bleibt er in seiner gewohnten Umgebung und wird dort von einem engen Familienmitglied betreut, was, wie uns berichtet wurde, sogar soweit geht, dass Chicco, termingerecht, um 5 Uhr morgens, seine gewohnten Streicheleinheiten erhält, ohne die er nicht weiterschlafen kann, ihr seht also Chicco lebt heute ein "ganz normales Bullyleben" zu dem zweifellos auch solche kleinen Macken gehören.
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